Ciao Berlin, Grüß Gott Wien

twocreatedetails_berlin_wien_1Berlin geht, Wien kommt: Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, war es in letzter Zeit etwas ruhig um mich. Glücklicherweise hat Netti mit tollen Beiträgen die Stellung gehalten.
Der Grund für meine Blog-Abstinenz war ganz profaner Umzugsstress. Ende August war es Zeit für eine kleine Luftveränderung. Es ging für mich nach Wien, weil das Schicksal es so wollte (bzw. ich simpel gesprochen meiner besseren Hälfte gefolgt bin). Also little big News an der Stelle. Dieses Jahr wird es hier auf dem Blog noch einige Änderungen bzw. Neuerungen zu verkünden geben, also bleibt uns gewogen, es wird spannend. 😉

Kiez-Tipps Berlin Mitte
Zugegeben: Mein Herz hat geblutet! Denn Berlin ist einfach Berlin – große LIEBE! Eine der interessantesten, aufgregendsten Städte überhaupt. Ich habe zwar nicht im „echten“ Berlin gelebt, sondern in Mitte, aber mein Kiez (Scheunenviertel) ist einfach wunderschön! Bei einem Berlin-Besuch solltet Ihr hier unbedingt vorbeischauen. Allein aufgrund der fantastischen Lokale: Super frühstücken könnt Ihr z.B. in meinem Stammfrühstücksladen Distrikt Coffee. (Vorsicht, ist kein Geheimtipp mehr. Reservierungen sind nicht möglich und am Wochenende könnt Ihr gut und gerne 20 Minuten Wartezeit einkalkulieren). Wenn kein Platz mehr frei ist, könnt Ihr es um die Ecke beim Alpenstück Café versuchen. Abends könnt Ihr im
Alpenstück Restaurant sehr gute Schnitzel und süddeutsche Gerichte der kleinen, ausgewählten Karte probieren. Direkt gegenüber vom Distrikt könnt Ihr im Katz Orange in berlin-kalifornischem-boho-Ambiente fantastisch essen. Hier solltet Ihr dringend ein paar Tage im Voraus einen Tisch reservieren.
Wenn Ihr gerne Sushi mögt, dann ist das Kuchi im Kiez die beste Wahl. Um die Ecke könnt Ihr asiatische Burger bei Shiso-Burger verkosten – ebenfalls sehr lecker. Beide Lokale sind ebenfalls In-Lokale und ohne Reservierung wird es oft eng… Wer schwofen mag, oder im Sommer im kleinen, netten Biergarten etwas trinken und essen möchte, sollte, oder MUSS, ins Clärchens Ballhaus – eine Institution in Berlin und ein Mitte-Klassiker. Gegenüber kommen Kunstfreunde auf Ihre Kosten. Im KW Institute for Contemporary Art (kurz KW) findet Ihr wechselnde Ausstellungen zeitgenössicher Kunst. Wenn Ihr nach Eurem Kunstgenuss richtig guten Kuchen essen möchtet, ist das Princess Cheescake in der Tucholsky-Straße Euer Place to be. Auch das Café Bravo, das zum KW gehört, lädt im Sommer im lauschigen Hinterhof gemütlichen Verweilen beim Kaffee. Zu später Stunde könnt Ihr in der Bravo Bar in der Torstraße ein bisschen „feiern“. Wobei feiern in Berlin ja so eine Sache ist – es gibt unzählige Clubs, aber dort bitte nicht „ausrasten“ und auf den Tischen tanzen, sondern immer schön cool bleiben. Wer es eine Spur „härter“ mag, sollte dem Watergate einen Besuch abstatten – auf eigene Gefahr…

Shoppen könnt Ihr im Viertel natürlich auch. Papeterie-Fans empfehle ich RSVP: ein netter kleiner Laden, der wunderschönes Papier, Karten und Co. verkauft. Überhaupt findet Ihr in der Mulack-Straße viele hübsche kleine Läden. (Bei einigen ist aber nur Window-Shopping drin, es sei denn Ihr wollt Eure Kreditkarte überstrapazieren…)
Hach, während ich diese Zeilen tippe, komme ich wieder ins Schwärmen und habe ein bisschen Liebeskummer. Berlin, ich werde Dich für immer im Herzen tragen…

Wien – werden wir uns mögen?  
Wien lerne ich gerade erst kennen. Noch ist es keine Liebe, aber das kann noch werden. Denn aus architektonisch-ästhetischer Sicht ist Wien, objektiv betrachtet, sicher schöner als Berlin. Hier gibt es so tolle Plätze, wunderschöne Gebäude und Parks. Die Stadt wurde nicht zerstört und so findet man hier fast nur traumhaft erhaltene Altbauten mit ganz besonderem Charme. Und natürlich den berühmten Wiener Schmäh. 😉 Eine Augenweide ist Wien ganz sicher. Und von einer Hauptstadt in die andere zu ziehen, hat definitiv seinen Reiz. Die Metropolen der Welt wollen schließlich erkundet werden.

Erste Wien-Tipps
So langsam finde ich mich in der neuen Heimat zurecht, sage wie selbstverständlich „Grüß Gott“, bestelle beim Bäcker Semmeln, im Lokal „Apfelsaft gespritzt“ und kann mit den Zahlen (1. Bezirk = Sightseeing, …) etwas anfangen. Für’s Shopping müsst Ihr z.B. in den 1. oder 7.Bezirk.
Nachfolger des Distrikts habe ich im 4. gefunden. Dort empfehle ich Euch gleich zwei Frühstücks-Hotspots: Das Tanzen Anders ist ein netter, kleiner Laden mit toller Bio-(Frühstücks)karte. Das Figar ist ebenfalls klein, verfügt aber über eine sehr breite Frühstückspallette. Wer kein klassiches Frühstück mag, kann beispielsweise einen Frühstücksburger bestellen. Wenn Ihr lieber am Wasser im Ersten frühstücken/essen mögt, dann könnt Ihr dies im Motto am Fluß tun. Aprops Motto – das fast gleichnamige Restaurant Motto im 5. bietet eine kleine, erlesene und saisonale Karte in stylish-plüschigem Ambiente. Dunkel, verwegen und dennoch „hip“. Weitere Tipps für gutes Essen und gute Atmosphäre sind das Zweitbester, für gute italienische Pizza das Disco Volante und allday/allnight long das Burgring 1 im Ersten. Wer den Klassiker im 1. bevorzugt, bekommt im Lugeck in modern-rustikalem Ambiente das typische Wiener Schnitzel.
Im Sommer lege ich Euch die Heurigen am Nußberg ans Herz. Mit fantastischem Blick auf Wien könnt Ihr oben in den Weinbergen feinsten Wein und deftige Jause verköstigen. Steuert am besten den Wieninger oder den Mayer an. Ich denke mit diesen Tipps kommt Ihr kulinarisch in Wien erstmal über die Runden. 🙂

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Kleine, feine Shops habe ich leider in Wien noch nicht so viele entdeckt. Zu erwähnen ist vielleicht der Hannibal-Shop. Hier bekommt Ihr beim Shoppen Tee oder Kaffee angeboten und auch mal die eine oder andere kleinere Leckerei. Und Leckereien gibt es hier neben Tableware und Deko en masse – ich sage nur: Schokoldenliebhaber und Gewürzfreaks aufgepasst! Sobald ich mich eingelebt habe und weitere, nette Shops entdecke, trage ich sie an dieser Stelle nach. Ansonsten erst steuert ihr im 7. Bezirk einmal die Neubaugasse an, hier findet Ihr einige schöne Shops…

Wenn Ihr den Herbst abseits des Shopping-Trubels genießen möchtet, dann lege ich Euch den Türkenschanzpark im 8. Bezirk ans Herz. Klein, aber fein erstrahlt dieser gerade in den schönsten und buntesten Herbstlaubschattierungen. Außerdem startet dort bald ein kleiner Weihnachtsmarkt, den ich ganz sicher besuchen werde.

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So, jetzt wisst Ihr Bescheid, dass TCD nicht länger ein Berlin-Hamburg-Blog ist, sondern wir aus Wien und Hamburg bloggen. TCD goes international! 🙂 Und Wien macht den Abschied von Berlin auch gar nicht sooo schwer. First-World-Problems…

Stay tuned!

 

PS: Dieser Post versteht sich einzig als Info- und Service-Post. Daher wurde fast ausschließlich auf Fotos verzichtet. Entschuldigt die Qualität der wenigen Bilder, es sind lediglich Handy-Bilder  😉 

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