Jung­ge­sel­lin­nen­ab­schied im Boho-Style

twocreatedetails-junggesellinnenabschiedEs gibt Junggesellinnenabschiede und Junggesellinnenabschiede. Da wären die „klassischen“ mit schwarzen T-Shirts inklusive pinkfarbenem Aufdruck, Federboas, Bauchladen und Männer-Striptease. Und es gibt die „anderen“. Da die Hochzeitssaison 2017 bald startet, möchten wir Euch ein wenig inspierieren, falls Ihr die Ehre haben solltet Trauzeugin zu sein und einen Junggesellinnenabschied planen dürft.

Mir gebührte diese Ehre letztes Jahr, denn meine liebste (und einzige) Schwester hat geheiratet. Beim Tippen dieser Zeilen gerate ich wieder ins Schwärmen, denn die beiden Feiern – die kleine standesamtliche und das große Fest mit allem Drum und Dran – waren wirklich Traumhochzeiten. An beiden Tagen stimmte einfach alles. Vor allen Dingen aber die Stimmung und das Dauerlächeln der beiden Hauptpersonen.

Vor dem großen Fest sollte die Junggessellin natürlich gebührend verabschiedet werden und so lag es an mir und meiner „Kollegin“, der zweiten Trauzeugin Ike, ein grandioses Wochenende zu planen. Die Location stand schnell fest und so wurde die kleine Mädelstruppe aus dem Rheinland nach Berlin eingefolgen.

Die Eckdaten unseres Junggessellinnenabschieds sind einfach erklärt: Wir haben ein Coachella-inspiriertes Boho-Wochenende geplant.

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Zutaten für einen Junggesellinnenabschied im Boho-Style:

Das Picknick:

  • Eine harmonische, gut gelaunte Crew
  • Sonne, Sonne und nochmals Sonne
  • Ein Garten oder eine schöne Wiese im Park
  • Kuchen, Muffins, Brot, Brötchen, Kaffee, O-Saft und Champagner
  • Ökobeutel
  • Textilfarbetwocreatedetails-junggesellinnenabschied-ii

Zubereitung:

Wir sind bei unserer Planung das volle Risiko eingegangen und haben auf gutes Sommerwetter gehofft. Einen wirklichen Plan-B gab es nicht. (Glücklicherweise wurde unser Optimismus belohnt und Plan A ging voll auf…)

Unser Wochenende ging von Freitag bis Sonntag, aber Ihr könnt, wenn Ihr keinen „Destination“-Junggesellinnenabschied plant, einfach alles an einem Tag machen. Bei uns war es allerdingss ganz nett, dass die Mädels Freitag abends bei mir eingetrudelt sind, wir auf dem Balkon gemütlich zusammen saßen und noch auf einen Absacker bei der Strandbar am Monbijou-Theater vorbeigeschaut haben. Am Samstag startete dann das eigentliche Programm:

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Für einen gemütlichen Start, empfehlen wir Euch ein schönes Brunch-Picknick im Park, oder wie in unserem Fall in meinem schönen Berliner Hinterhof-Garten. Hier haben wir auf Klassiker gesetzt: Kuchen, Kaffee, O-Saft, Champus und natürlich als Grundlage Brot, Brötchen, Aufschnitt, Obst etc.. Das Farbschema war klassisch: Mädchenrosa – einen Hauch von Kitsch und Klischee haben wir uns nicht nehmen lassen.

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Natürlich sollte auch ein wenig „Aktion“ nicht fehlen und daher haben wir die Gestaltung von Ökobeuteln geplant. Neben dem Boho-Dresscode und selbst gebastelten Blumenkränzen wollten wir natürlich etwas einheitliches – das klassische JGA-Erkennungsmerkmal. Heißt für Euch, besorgt Euch ein paar naturfarbene Ökobeutel und Textilmarker und schon kann es losgehen mit der „Verzierung“ der selbigen. Wir hatten Spaß und auch bei der zukünftigen Braut kam das Ökobeutel-DIY sehr gut an.

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Gut gestärkt und mit unseren Ökobeuteln auf dem Rücken, stand als nächstes eine Fahrradtour auf dem Programm. Es ging einmal quer durch die Stadt zur Insel der Jugend. Ihr sucht Euch einfach ein schönes Ziel in Eurer Umgebung, wo man gemütlich beisammen sitzen, essen und trinken kann.

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Ein kleines, harmloses Spielchen haben wir am Zielort beim Chillen im Biergarten gespielt: Ich nenne es einfach mal Memory Jar-Spiel. Hierzu habe ich ein altes Marmeladenglas verziert und kleine Blanko-Papierschnipsel hineingeworfen. Beim Picknick haben dann alle Mädels Erinnerungen, die sie mit der Braut verbinden, hineingeworfen. Der Name des Schreibers wird nicht verraten und die Zettel werden reium vorgelesen, so dass die Braut nicht anhand der Handschrift erkennt, von wem der Zettel stammt, sondern erraten muss, mit wem sie dieses oder jenes erlebt hat. Das „gemeinste“ was in unserem Fall auf einem Zettel stand: „Beim Kotzen die Haare gehalten“. Ihr seht also, ganz harmlos, ohne Bauchladen, ohne Stripper und sehr gesittet. Nach unserem Geschmack und auch nach dem Geschmack der Braut. Wir wollten einfach eine schöne Zeit verbringen, ohne die Braut bluten zu lassen. Abends standen „nur“ noch ein Restaurant- und ein Club-Besuch auf dem Programm.

Einen Tipp haben wir noch für die Berliner unter Euch: Am Sonntag haben wir – ganz getreu des Mottos – und weil die Braut alte Bullis liebt, eine kleine Stadtrundfahrt mit einem wahren Zuckerstück gemacht. Die Bilder des türkisfarbenen Oldtimers sprechen für sich:

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Ich hoffe, wir konnten Euch ein paar Inspirationen für die Planung Eures Junggesellinnenabschieds liefern. Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr auch noch Tipps für einen gelungenen JGA? Mögt Ihr es eher „klassisch“ oder entspannt?

In jedem Fall wünschen wir Euch eine schöne Hochzeitssaison 2017.

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1 Kommentar

  1. Ein riesen Dankeschön noch einmal an die besten Trauzeuginnen der Welt für diesen traumhaften JGA. Es stimmte einfach alles!!! Besonders die Deko und die Leckereien beim Sommerfrühstück im Garten waren eine Augenweide 🙂

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