Chill down! 5 Tipps, wie Ihr in der Adventszeit die Nerven behaltet

twocreatedetails_chilldown-3Die ersten Adventstage sind geschafft. Und wie sieht es bei Euch aus, habt Ihr die Zeit genossen? Oder geht es gerade rund? Müsst Ihr die letzten Projekte bei der Arbeit stemmen, zerbrecht Euch den Kopf darüber, wem Ihr was schenkt, verbringt Ihr gehetzte Samstage in überfüllten Innenstädten und seid außerdem seid ohnehin ausgelaugt von den vergangenen Monaten? Wenn Ihr das kennt, dann: STOPP!

Damit Ihr jetzt die Nerven behaltet und Euch auf das besinnt, was in der Adventszeit wichtig ist – zur Ruhe kommen – verrate ich Euch heute 5 Tipps für eine ruhige Adventszeit.

Denn mal ehrlich, die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest sollten doch nicht in (Konsum-)stress ausarten. Viel schöner (und gesünder!) ist es das Jahr langsam ausklingen zu lassen, zur Ruhe und Besinnung zu kommen. Die Akkus genüsslich und langsam leer gehen zu lassen, um diese dann an den Weihnachtstagen und zwischen den Jahren wieder aufzuladen.

Daher hier die „Entspannungsübungen“ á la tcd:

1.All-time-favorite: Lesen
Und damit meine ich nicht in Zeitschriften zu blättern. Nein, richtig lesen. Und zwar gute Bücher! Keine Zeit? Glatt gelogen! Kommt schon, erzählt mir jetzt bitte nicht, dass Ihr vor dem Schlafen nicht wenigstens 20 Minuten habt. 20 Minuten, die sich lohnen. Denn: Es gibt nichts entpannenderes und inspirierenderes als abends im Bett so lange zu lesen, bis einem die Augen zufallen. (Und versrpochen, wenn der Tag hektisch und anstrengend war, fallen die Augen schnell zu und Ihr schlagt Euch nicht die Nacht mit der Lektüre um die Ohren).

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Jetzt wollt Ihr sicherlich auch noch einen Buchtipp? Bekommt Ihr: Americanah. Dieses Buch kann ich Euch wirklich ans Herz legen. Geschrieben von einer faszinierenden Schriftstellerin: Chimamanda Ngozi Adichie. In Americanah setzt sie sich mit der in den USA noch immer herrschenden Rassenproblematik auseinander. Die Lektüre ist aber, trotz des politischen Themas, keine schwere Kost, sondern sehr kurzweilig und humorvoll geschrieben.
Wer nun wirklich keinen Zeit hat zu lesen, dem lege ich ihre TEDtalks ans Herz. Ich liebe es, Reden von inspirierenden Schriftstellern zu lauschen – so lernt man auch die Menschen hinter den Büchern kennen. Das Tolle an Chimamanda Ngozi Adichie: Sie engagiert sich für Themen, die mich auch bewegen. Absolut sehenswert: We should all be feminists. Wer jetzt denkt (ich hoffe, unter unseren Lesern befindet sich niemand!): „Och nö, bitte keine verbitterte Feministin.“ den muss ich enttäuschen, denn sie hat nicht nur einen scharfen Witz und ist klug. Nein, sie ist auch Frau durch und durch – charmant, warmherzig, attraktiv. Und sie trägt High-Heels. Und Make-up. Sorry, dudes 😉

So, wer aber aus dem Bett oder von der Couch hochkommen möchte, und neben der Beschäftigung mit sozial-politischen Themen den Kopf freibekommen möchte, dem empfehle ein wenig Bewegung:

2. Lichtblicke einfangen:
Anstatt abends nach der Arbeit gehetzt eine TK-Pizza in den Ofen zu schieben und während des Trash-TVs panisch durch die Sozialen Netzwerke zu scollen –  auf der Suche nach Geschenkideen für Tante Erna und Onkel Walter  – spaziert lieber einmal um den Block. Macht den Kopf frei und die Inspirationen sprudeln von ganz alleine. Die kühle Dezemberluft pustet Eure Lungen durch, die Bewegung der müden Beine bringt den Kreislauf in Schwung und die schön geschmückten Straßen und Lichter berühren Euer Herz (sounds cheesy, I know, :-)). Im Ernst: Schon als Kind fand ich nichts faszinierender als bei einem Spaziergang an den Weihnachtstagen in fremde Wohnzimmer zu schauen, die schön geschmückten Häuser zu bestaunen, fröhliche Menschen zu sehen, die glücklich um den Esstisch sitzen, quatschen und ihren Festschmaus verkosten. Bei uns waren diese kleinen Spaziergänge an den Weihnachtstagen Tradition. Vielleicht wurde damals der Grundstein für meine Leidenschaft für Home Stories im Freunde von Freunden-Stil gelegt. Vielleicht war meine Oma schuld, die es so liebte in dieser Zeit mit uns in fremde, hell erleuchtete Wohnzimmer zu spinksen.
Also, probiert es aus – es entspannt und macht glücklich!

#twocreatedetails_ChillDown__23. Weihnachtsklassiker: Der kleine Lord

Gut, bei den Tipps 1) und 2) habe ich Euch verordnetet nicht fernzusehen (ob im TV oder in Sozialen Medien), Euch zu bilden und zu bewegen. Aber jetzt hole ich Euch doch wieder vor die Glotze. Eine Tradition von meiner Ma und mir in der Weihnachtszeit: den kleinen Lord schauen (unbedingt die Verion von 1980!). Der Film ist sehr naiv, zuckersüß und melodramatisch, aber er beschäftigt sich eben auch mit christlicher Nächstenliebe und Güte, an die wir uns, eigentlich nicht nur in der Weihnachtszeit, immer wieder erinnern sollten. Daher wird er auch jedes Jahr kurz vor Weihnachten ausgestrahlt. Und auch wenn ich jedes Jahr auf’s neue denke „Ne, der alte Schinken, muss jetzt nicht wieder sein“, zappe ich doch „kurz rein“ und bleibe hängen.

Angeberwissen: Der Film ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans der britischen Schriftstellerin Frances Hodgson Burnett (* 24. November 1849). Danke, Wikipedia.
Sollte es da draußen tatsächlich jemanden geben, der den Film nicht kennt: unbedingt anschauen. Rührt das Herz und lässt die Geschenkesorgen ziemlich unwichtig erscheinen. An alle anderen: Schauen wir dieses Jahr wieder, diesen alten, schwarzweißen Schinken. Oder?

4. Hot or not: Genehmigt Euch einen Drink!
Was immer hilft bei Stress: Einatmen, ausatmen, Tee trinken. Im Winter trinke ich oft von morgens bis abends Tee. Und ich mag fast alles. Selbst die „fiesen“ Kräutertees wie Kamille und Pfefferminze. Und nein, man muss nicht krank sein, um sie zu mögen. Noch lieber mag ich aber aromatisierte Grüntees (welche Sorten ich mag, habe ich hier mal subtil angedeutet), Roibus, oder Yogi-Tee. Was ich auch – apropos „krank“ – total gerne mag: Ingwertee. Der wärmt so richtig von innen, hat eine tolle Schärfe und wirkt antibakteriell. Also top, um vor Weihnachten nicht noch schlapp zu machen.
Und Souldrink Nr.1 ist natürlich der gute alte Kako. Mit Sahne und Marshmellows. Die volle Dröhnung und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Versprochen! Und ein leckeres Rezept dazu verraten wir Euch in den nächsten Tagen…

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5. Plätzchen backen.
So richtig in den Weihnachtsmood kommt man doch erst bei der Weihnachtshausfrauentätigkeit Nr.1: Plätzchen backen. Das gilt aber nur, wenn man wirklich, wirklich Lust hat an einem grauen Adventswochende den Backlöffel zu schwingen, und die Küchenmaschine auf Hochtouren zu bringen. Wen das stresst, der lässt es besser. Denn es soll entspannen und spaßmachen. Bloß kein Stress á la „Die perfekte Hausmuddi backt Plätzchen für die Lieben, das muss ich auch noch unterbringen“. (Uaaah, please…wer das jetzt denkt bitte nochmal zurück zu 1. )

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Ich allerdings liebe Plätzchenbacken. Denn im Gegensatz zu geistiger Tätigkeit, haben „handwerkliche Tätigkeiten“ eine total enstpannende Wirkung auf mich: Du bringst Input, und erhältst sofort Output, den man anfassen kann. Oder eben aufessen. Außerdem liebe ich es die „Werke“ in schöne Tüten oder Boxen zu verpacken und zu verschenken. Und da wären wir ja wieder bei der Nächstenliebe. 🙂 So schließt sich der Kreis.
Habt Ihr Nettis Rezept für die Nusshörnchen schon ausgedruckt? Dann wird es jetzt höchste Zeit sie nachzubacken. Ich versrpreche, sie schmecken köstlich!
Und das Rezept für die Spitzbuben verrate ich Euch in einem der nächsten Posts.
Also: Stay tuned.Und chill down!

 

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